Am Fuße des Silbernen Erzgebirges stand meine Wiege, in Chemnitz, und das war im Jahr 1937, am zweiten Weihnachtsfeiertag. Ich denke heute noch darüber nach, was sich meine Eltern wohl dabei gedacht haben mögen. Schon in der Schule liebte ich den Literatur- und Musik-Unterricht.
Dann kam der Krieg und wir haben alles verloren, am 5. März 1945, beim großen Bombardement auf Chemnitz.
Meine ersten Versuche mit Versen gehen bis in die Zeit als Lehrling zurück und waren dementsprechend miserabel. Trotz aller Meckerei meiner Umwelt: Ich ließ nicht locker, auch wenn die Pausen, in denen mir die Einfälle fehlten, manchmal Jahre dauerten. Meine engsten Freunde lesen die Verse gern. Und dafür, dass ich es mir nicht zu leicht mache, sorgt meine Frau. Sie ist mein erster und wichtigster Kritiker.
Seit etwa 2003 ist der Kopf voller Gedanken. Ich habe nun auch mehr Zeit, da ich kurz nach dem Millennium in Altersrente ging. Da dürfte vielleicht doch noch etwas zu erwarten sein…
Eine schwere Krankheit im Jahre 2005 hätte um ein Haar mein Leben beendet. Mein Schutzengel und das Ärzteteam des Höchstädter Krankenhauses entrissen mich in letzter Minute dem Tod. Seitdem lebe ich noch bewusster und sehr aktiv.
Gern veröffentliche ich meine Arbeiten im Internet (gedichte-garten, lyrik-ecke) und freue mich über die Kommentare anderer Lyriker.
Ich habe in zahlreichen Lesungen meine Verse vorgestellt, so im Poetry-Slam, beim Autorenverband Franken und in einer eigenen Lesung in meiner heutigen Heimatstadt Höchstadt a.d.Aisch. Weitere Lesungen sind geplant.
Künftig will ich als aktives Mitglied des Agenda-Arbeitskreises Kultur bei der Stadtverwaltung Höchstadt vor allem in meiner Heimatstadt wirken.
Gern verbinde ich Literatur, Malerei und Musik miteinander. In diesem Sinne möchte ich mich verstanden wissen und so gestalte ich meine Lesungen.
Mit der Malerin Bea Sokolean-Cherek verbindet mich eine sehr schöpferische Freundschaft. Das kommt in meiner Homepage zum Ausdruck, in meinen Lesungen und auch in Ausstellungen der Künstlerin
Seit Herbst 2006 bin ich registrierter Autor der Deutschen Nationalbibliothek bei der Brentano-Gesellschaft für zeitgenössische Literatur Frankfurt a.M. .
lyrikdgr, Februar 2006